Hochleistungskeramik - Keramische Verbundwerkstoffe - Verfahren zur Prüfung von Verstärkungen - Teil 7: Bestimmung der Verteilung von Zugfestigkeit und Zugdehnung von Fasern im Faserbündel bei hoher Temperatur
Diese Technische Spezifikation legt die Bedingungen, Geräte und das Verfahren zur Bestimmung der Vertei-lungder Zugfestigkeit und Zugdehnung bis zum Bruch von keramischen Fasern in Faserbündeln bei hoherTemperatur in Luft, unter Vakuum oder in einer inerten Atmosphäre fest.Diese Technische Spezifikation gilt für Bündel keramischer Endlosfasern, von denen angenommen wird, dasssie unter Beanspruchung frei und unabhängig sind und sich bis zum Bruch linear-elastisch verhalten.In Abhängigkeit von der Temperatur der Enden des Faserbündels werden zwei Verfahren vorgeschlagen:a) Verfahren mit erhitzten Probenenden ANMERKUNG 1 Die Anwendung des Verfahrens mit erhitzten Probenenden ist durch Keramikklebstoffe mit hin-reichenderScherfestigkeit bei der Prüftemperatur eingeschränkt. Derzeitige Erfahrungen mit diesem Verfahren be-schränkensich wegen der maximalen Anwendungstemperatur von Keramikklebstoffen auf eine Temperatur von1 300 °C.b) Verfahren mit kalten Probenenden.ANMERKUNG 2 Das Verfahren mit kalten Probenenden ist bedingt durch die von den Öfen gesetzten Grenzenauf Temperaturen von 1 700 °C in Luft und 2 000 °C in inerter Atmosphäre begrenzt.Beide Verfahren ermöglichen die Bestimmung der Verteilung von Zugdehnung und Zugfestigkeit bis zumBruch.
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