Hochleistungskeramik - Keramische Verbundwerkstoffe - Verfahren zur Prüfung der Faserverstärkungen - Teil 7: Bestimmung der Verteilung von Zugfestigkeit und Zugdehnung von Fasern im Faserbündel bei hoher Temperatur
Diese Europäische Norm legt die Bedingungen, Geräte und das Verfahren zur Bestimmung der Verteilung derZugfestigkeit und Zugdehnung bis zum Bruch von keramischen Fasern in Faserbündeln bei hoher Temperaturin Luft, unter Vakuum oder in einer geregelten inerten Atmosphäre fest.Dieser Teil der EN 1007 gilt für Bündel keramischer Endlosfasern, von denen angenommen wird, dass sieunter Beanspruchung frei und unabhängig sind und sich bis zum Bruch linear-elastisch verhalten.In Abhängigkeit von der Temperatur der Enden des Faserbündels werden zwei Verfahren vorgeschlagen:a) Verfahren mit erhitzten Probenenden ANMERKUNG 1 Die Anwendung des Verfahrens mit erhitzten Probenenden ist durch Keramikklebstoffe mit hinreichenderScherfestigkeit bei der Prüftemperatur eingeschränkt. Derzeitige Erfahrungen mit diesem Verfahren beschränkensich wegen der maximalen Anwendungstemperatur von Keramikklebstoffen auf eine Temperatur von1 300 °C.b) Verfahren mit kalten Probenenden.ANMERKUNG 2 Das Verfahren mit kalten Probenenden ist bedingt durch die von den Öfen gesetzten Grenzenauf Temperaturen von 1 700 °C in Luft und 2 000 °C in inerter Atmosphäre begrenzt.Beide Verfahren ermöglichen die Bestimmung der Verteilung von Zugdehnung und Zugfestigkeit bis zumBruch.
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