Kunststoffe - Ermittlung und Darstellung vergleichbarer Einpunktkennwerte - Teil 2: Langfaserverstärkte Kunststoffe (ISO 10350-2:2011)
ISO 10350 legt spezifische Prüfverfahren zur Ermittlung und Darstellung vergleichbarer Kennwerte fürbestimmte grundlegende Eigenschaften von Kunststoffen fest. Im Allgemeinen wird jede Eigenschaft durcheinen einzelnen Messwert festgelegt, in bestimmten Fällen wird eine Eigenschaft jedoch durch zwei Wertecharakterisiert, die unter verschiedenen Prüfbedingungen oder entlang unterschiedlicher Materialrichtungenermittelt wurden. Die aufgeführten Eigenschaften werden vom Hersteller üblicherweise in Datenblätternerfasst. Dieser Teil der ISO 10350 gilt für thermoplastische und duroplastische Werkstoffe, die eineVerstärkung entweder durch diskontinuierliche Fasern mit einer Länge vor der Verarbeitung von mehr als7,5 mm oder durch kontinuierliche Fasern haben (z. B. Gewebe, kontinuierliche Matten aus Einzellitzen oderunidirektionale Kunststoffe). Teil 1 dieser Internationalen Norm behandelt speziell unverstärkte und gefüllteKunststoffe sowie Kunststoffe mit Fasern, deren Länge weniger als 7,5 mm beträgt.
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