Sicherheit von Maschinen - Druckempfindliche Schutzeinrichtungen - Teil 3: Allgemeine Leitsätze für die Gestaltung und Prüfung von Schaltpuffern, Schaltflächen, Schaltleinen und ähnlichen Einrichtungen (ISO 13856-3:2013)
Dieser Teil von ISO 13856 stellt allgemeine Leitsätze auf und legt Anforderungen an die Gestaltung und Prüfung derjenigen druckempfindlichen Schutzeinrichtungen mit oder ohne Rückstelleinrichtung fest, die weder in ISO 13856-1 noch in ISO 13856-2 beschrieben werden die Mehrzahl dieser Schutzeinrichtungen wird für bestimmte Anwendungen hergestellt und ist nicht als übliche Handelsware erhältlich.Dieser Teil von ISO 13856 enthält außerdem besondere Anforderungen an folgende druckempfindliche Schutzeinrichtungen:a) Schaltpuffer b) Schaltflächen c) Schaltleinen.Dieser Teil von ISO 13856 behandelt vielmehr die Gestaltung von druckempfindlichen Schutzeinrichtungen im Hinblick auf deren Sicherheit und Zuverlässigkeit, als im Hinblick auf deren Eignung für bestimmte Anwendungen.ANMERKUNG 1 Für die Beziehung zwischen Sicherheit und Zuverlässigkeit siehe ISO 13849-1:2006, 4.2.ANMERKUNG 2 Der Hersteller und/ oder Anwender der Maschinen trägt die Verantwortung für die Installation von geeigneten Arten von Schutzeinrichtungen auf Grundlage einer Risikobeurteilung.Dieser Teil von ISO 13856 gilt nicht für die Festlegung von Maßen von druckempfindlichen Schutzeinrichtungen in Bezug auf eine bestimmte Anwendung, oder Stoppeinrichtungen nach IEC 60204-1, die nur für den Normalbetrieb von Maschinen einschließlich Not-Halt verwendet werden.ANMERKUNG 3 Spezielle Anforderungen für besondere Anwendungen sind dafür vorgesehen, in entsprechenden Typ-C-Normen dargelegt zu werden (siehe ISO 12100 und Einleitung).Zusätzliche Anforderungen können erforderlich sein, wenn druckempfindliche Schutzeinrichtungen an Orten zum Einsatz kommen, die für ältere oder behinderte Personen oder für Kinder zugänglich sind.ANMERKUNG 4 Auch wenn Anforderungen an die Störfestigkeit der Einrichtung gegenüber elektromagnetischen Störungen angegeben sind, decken diese nicht sämtliche Aspekte der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) ab.
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