NBN EN 16689:2017

Schutzkleidung für Feuerwehrleute - Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die technische Rettung

AKTIV

Über diese Norm

Sprachen
Deutsch, Englisch & Französisch
Verlag
NBN
Status
AKTIV
Veröffentlichungsdatum
18 Mai 2017
Code-ICS
13.340.10 (Protective clothing)
Zurückgezogenes Datum
Preis
€ 121,00

Über diese Schulung

Zusammenfassung

Diese Europäische Norm legt die Mindestanforderungen an Kleidung für die technische Rettung fest.
Technische Rettung beinhaltet Arbeiten in den Umgebungen und unter den Bedingungen von Einsatzszenarien, die z. B. Straßenverkehrsunfälle oder Arbeiten in und in der Umgebung eingestürzter Bauwerke umfassen, jedoch nicht auf diese beschränkt sind. Arbeiten in und in der Umgebung eingestürzter Bauwerke nach Naturkatastrophen (Erdbeben, Erdrutsche usw.) dauern häufig über einen längeren Zeitraum an. Bei solchen Rettungseinsätzen ist Schutzkleidung erforderlich, die einerseits gegen mechanische Risiken sowie begrenzte Hitze- und Feuereinwirkung schützt und andererseits auffällig und gut erkennbar ist.
ANMERKUNG Zu den Arbeiten bei solchen Rettungseinsätzen zählen unter Umständen körperlich schwere Arbeiten sowie Arbeiten in engen Räumen. An öffentlichen Orten könnte eine deutliche Erkennbarkeit erforderlich sein.
Diese Europäische Norm behandelt die allgemeine Konstruktion der Kleidung, die Mindestleistungsstufen des verwendeten Materials, die zum Festlegen der Leistungsstufen einzusetzenden Prüfverfahren sowie die Kennzeichnungen und Informationen, die vom Hersteller bereitzustellen sind.
Diese Norm gilt nicht für Kleidung, die zum Schutz bei der Brandbekämpfung, der Brandbekämpfung im freien Gelände oder der Rettung von Personen aus dem Gefahrenbereich von Bränden, beim Umgang mit gefährlichen Chemikalien, bei Arbeiten mit Kettensägen sowie bei der Wasser- und Luftrettung angelegt wird, sofern diese Kleidung nicht mit zusätzlicher persönlicher Schutzausrüstung kombiniert und entsprechend geprüft wird.
Diese Europäische Norm behandelt nicht den Schutz von Kopf, Händen und Füßen sowie den Schutz vor anderen, wie z. B. chemischen, radiologischen und elektrischen, Gefährdungen. Diese Aspekte werden durch andere Europäische Normen behandelt.