Medizinische Informatik - Privilegienmanagement und Zugriffssteuerung - Teil 3: Implementierungen (ISO 22600-3:2014)
Diese mehrteilige Internationale Norm legt Grundsätze fest und spezifiziert die für das Privilegienmanagement und die Zugriffssteuerung auf Daten und Funktionen erforderlichen Dienste.Sie konzentriert sich auf die Kommunikation und Nutzung von gesundheitsbezogene Informationen, die über die Grenzen von Policy-Domains hinweg verteilt werden. Das umfasst die gemeinsame Nutzung von gesundheitsbezogenen Informationen durch nicht miteinander verbundene Anbieter und Organisationen des Gesundheitswesens, Krankenversicherungen, deren Patienten, Mitarbeiter und Handelspartner sowohl durch Einzelpersonen als auch durch Anwendungssysteme im Bereich von einer lokalen zu einer regionalen oder auch nationalen Situation.Sie legt die erforderlichen komponentenbasierten Begriffe fest und soll deren technische Implementierung unterstützen. Sie legt jedoch nicht fest, wie diese Begriffe in speziellen klinischen Prozessabläufen zu verwenden sind.Dieser Teil von ISO 26000 instanziiert Anforderungen an Repositories für Zugriffssteuerungs-Policies und Anforderungen an Infrastrukturen für das Privilegienmanagement. Er gibt Beispiele für die Implementierung der in ISO 22600-2 spezifizierten formalen Modelle.Dieser Teil von ISO 22600 enthält weder plattformspezifische noch implementierungstechnische Einzelheiten. Sie legt keine technischen Kommunikationssicherheitsdienste, Authentisierungsverfahren und -protokolle fest, die bereits in anderen Internationalen Normen festgelegt sind, wie z. B. in ISO 7498‑2, ISO/ IEC 10745 (ITU-T X.803), ISO/ IEC TR 13594:1995 (ITU-T X.802), ISO/ IEC 10181‑1 (ITU-T X.810), ISO/ IEC 9594‑8 (ITU-T X.509), ISO/ IEC 9796 (alle Teile), ISO/ IEC 9797 (alle Teile) und ISO/ IEC 9798 (alle Teile).
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