CEN/TR 16632:2014

Bestimmung der Hydratationswärme von Zement durch isotherme Wärmeflusskalorimetrie: Stand der Technik und Empfehlungen

AKTIV

Über diese Norm

Sprachen
Deutsch & Englisch
Verlag
NBN
Status
AKTIV
Veröffentlichungsdatum
01 Juni 2014
Code-ICS
91.100.10 (Cement. Gypsum. Lime. Mortar)
Zurückgezogenes Datum
Preis
€ 142,00

Über diese Schulung

Zusammenfassung

1 Grundprinzip und Eckpunkte der isothermen Wärmeflusskalorimetrie
1.1 Grundprinzip
Das Prüfverfahren wurde entwickelt, um die Hydratationswärme von Zement zu ermitteln. Die Messung findet bei weitgehend konstanter Temperatur statt, sofern die Messapparatur entsprechend dafür ausgelegt ist. Somit wird vorausgesetzt, dass es sich um eine „isotherme Bestimmung der Hydratationswärme von Zement“ handelt.
Ein isothermes Wärmeflusskalorimeter (im folgenden Kalorimeter genannt) besteht aus einer thermo¬statischen Wärmesenke, auf der zwei Wärmeflusssensoren angebracht sind. Die zu prüfende Probe (Prüfprobe) wird in eine Ampulle eingebracht, die durch eine Halterung mit einem der Wärmeflusssensoren in Kontakt steht. Eine inerte Referenzprobe wird in Kontakt mit dem anderen Wärmeflusssensor platziert. Die Probenampulle und die Referenzampulle sind durch die Wärmeflusssensoren thermisch mit einer thermostatischen Wärmesenke verbunden. Der Messwert des Kalorimeters ergibt sich aus der Differenz der Werte, die die Wärmeflusssensoren der Probe und der Referenz messen. Bild 1 zeigt ein allgemeines Schema eines Wärmeflusskalorimeters.
Die tatsächliche Gestaltungsweise einer Messapparatur, ob aus dem Handel oder dem Eigenbau, kann jedoch davon abweichen.