Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen - Teil 1: Probenahme, Herstellung und Lagerung der Prüfkörper
Diese Europäische Norm legt ein Verfahren für die Probenahme von Estrichmörteln und Estrichmassen, die Herstellung und Lagerung (Nachbehandlung) von Prüfkörpern für nachfolgende Prüfungen fest.Dieses Verfahren gilt für trockene Estrichmörtel und -massen (in Säcken oder als Schüttgut), Frischestrichmörtel (fertiggemischt oder baustellengemischt) oder für Produkte, die als Fertigmörtel oder als mischfertige Packungen geliefert werden.Diese Norm gilt ¾ für Proben von Fertigestrichmörteln und -massen, die vom Hersteller während der Produktion und/ oder vor dem Ver-sand, vom Auftragnehmer oder Kunden vor oder während der Verwendung und nachträglich entnommen wurden, falls bei einer der interessierten Seiten Zweifel auftreten, und ¾ für Proben vom fertigen Mischgut vor dem Verlegen.Dieses Verfahren ist auf Zement-, Calciumsulfat-, Magnesia- und Kunstharzestrichmörtel anwendbar. Gussasphalt-estrichmassen siehe prEN 12697-20 und prEN 12697-21. Bei speziellen Kunstharzestrichmörteln können bestimmte Verfahren nach Anweisungen des Herstellers erforderlich sein.
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