Execution of special geotechnical works - Vertical drainage
Diese Europäische Norm legt die allgemeinen Grundsätze für die Ausführung, Prüfung, Bauaufsicht und Überwachung von Projekten für Vertikaldräns fest.Diese Europäische Norm umfasst die Anwendung vorgefertigter Vertikaldräns und Sanddräns und behandelt Anforderungen an Bemessung, Dränmaterialien sowie an Einbauverfahren. Diese Europäische Norm ist auf die Verbesserung schwach durchlässiger, stark komprimierbarer Böden durch Vertikaldränung und Vorbe¬lastung anwendbar. Informationen bezüglich der Belastung (Damm, Vakuum oder Grundwasserabsenkung) und der Vorbelastung sind in den informativen Anhängen A und B angegeben.Die Vertikaldränung wird sowohl bei Bauwerken an Land als auch bei Meeres- bzw. Seebauwerken angewendet, wobei folgende Zwecke verfolgt werden: (Vor )Konsolidierung und Verringerung von Setzungen nach dem Errichten des Bauwerkes Beschleunigen des Konsolidationsprozesses durch Verringerung der Pfadlängen für den Porenwasser¬abfluss Erhöhung der Standsicherheit/ Stabilität (durch Erhöhung der wirksamen Spannungen im Boden) Grundwasserabsenkung Abschwächen von Verflüssigungswirkungen. In jedem Fall findet eine Gesamtbehandlung des Bodens statt (das Volumen der Dräns ist im Verhältnis zum behandelten Bodenvolumen gering).Diese Europäische Norm behandelt nicht die Verbesserung des Bodens mit Hilfe von Brunnen, Kies und Steinsäulen, geotextilumschlossenen Säulen mit großem Durchmesser oder Bewehrungselementen.Die Vertikaldränung kann auch mit weiteren Gründungs oder Bodenverbesserungsverfahren, wie z. B. Elektro Osmose, Pfähle und verdichtete Sandpfähle, Fallplattenverdichtung und tiefreichende Bodenstabili¬sierung, kombiniert werden.
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