Verpackung - Flexible Packstoffe - Bestimmung der Restlösemittel durch statische Dampfraumanalyse mittels Gaschromatographie - Teil 2: Industrielle Verfahren
Dieser Teil der Europäischen Norm beschreibt Schnellverfahren, die üblicherweise in der Qualitätskontrolle angewendet werden, um Restgehalte von bei der Produktion von flexiblen Packmaterialien verwendeten Lösemitteln mittels gaschromatographischer Dampfraumanalyse zu überwachen. Das in diesem Teil beschriebene Verfahren beinhaltet eine Einfachinjektion des Dampfraumes, die eine unvollständige Extraktion des Lösemittels zur Folge hat. Die so erhaltenen Werte können geringer sein als der Absolutwert, der entsprechend Teil 1 bestimmt werden sollte. Reste von thermischen Zersetzungsprodukten werden von dieser Norm nicht erfasst.Dieses Verfahren ist für flexible Packstoffe anwendbar, die aus ein- oder mehrschichtigen Kunststofffolien, Papier oder Karton, Metallfolien oder deren Verbundmaterialien bestehen.Dieses Verfahren ist für Restlösemittelgehalte kleiner als 0,5 mg/ m2 nicht anwendbar.
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